Die "Pille danach"

Pille vergessen, Kondom geplatzt oder im Eifer des Gefechts ganz die Verhütung vergessen: Bei Verhütungspannen und nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr kann die  Notfall-Pille  den  Eintritt  einer  ungewollten Schwangerschaft verhindern. Sie sollte danach so schnell wie möglich, aber spätestens nach 72 bzw. 120 Stunden eingenommen werden.

Was IST die "Pille danach"?

Die "Pille danach" ist eine häufige Methode der Notfallverhütung. Ähnlich wie die normale "Pille" kann sie den Eisprung unterdrücken oder verschieben. Die "Pille danach" wirkt am besten innerhalb der ersten 12 bis 24 Stunden, darum sollte sie so schnell wie möglich eingenommen werden. 

Sind alle Notfall-Pillen gleich?

Die "Pille danach" gibt es mit 2 unterschiedlichen Wirkstoffen: Levonorgestrel (z.B. Postinor®) oder Ulipristalacetat (z.B. ellaOne®). Levonorgestrel ist der am besten erforschte Wirkstoff in der Verhütung und kann bis zu 72 Stunden nach der Verhütungspanne eingesetzt werden. Ulipristalacetat wurde vor wenigen Jahren eingeführt und wirkt bis zu 120 Stunden nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr. 

Was ist die "Pille danach" NICHT?

Die "Pille danach" ist keine Abtreibungspille. Sie kann eine bestehende Schwangerschaft nicht beenden. Daher ist die "Pille danach" nicht zu 100% sicher. Die  höchste schwangerschaftsverhütende  Wirkung hat die Kupferspirale. Die "Pille danach" schützt nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Bei Verdacht auf eine Infektion sollte eine Gynäkologin/ein Gynäkologe konsultiert werden. Die "Pille danach" ist für den Notfall und sollte nicht als Ersatz für eine reguläre Verhütung eingesetzt werden.

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