Verantwortungsvoll verhüten – mit dem ‚21+7‘ Einnahmeschema

Eigentlich gilt sie als sicherstes Verhütungsmittel der Welt: die Antibabypille. Doch ein Verhütungsmittel kann nur so sicher wie seine korrekte Anwendung sein. Viele Frauen, die mit der Pille (medizinisch: orales Kontrazeptivum) verhüten, schaffen es nicht immer an die regelmäßige Einnahme zu denken. Besonders jüngere Frauen unter 30 vergessen ihre Antibabypille oft. Am häufigsten werden die Pillen nach der sogenannten Pillenpause vergessen, was höchstes Schwangerschafts-Risiko bedeutet. Wird nämlich die Pillenpause – durch das Vergessen der ersten Pillen des neuen Zyklus – versehentlich verlängert, könnte ein Eisprung stattfinden und der Empfängnisschutz aufgehoben sein, warnen Experten. Sogar fast jede zweite unerwünschte Schwangerschaft ist auf verspätete Einnahmen der Pille zurückzuführen. Gegen das ‚Pille-Vergessen‘ kann nun das 21+7-Einnahmeschema helfen.

Die bisherigen klassischen Pillenanwendungen sehen nach der 21-tägigen Einnahme ab dem ersten Zyklustag eine 7-tägige Pause vor, in der gewöhnlich die Blutung stattfindet. Das 21+7 Einnahmeschema ist deutlich einfacher: Jede Pillenpackung enthält wie bisher 21 Tabletten mit Wirkstoff und zusätzlich 7 Tabletten ohne Wirkstoff – sogenannte  Placebos. Mit der Einnahme der Placebo-Tabletten wird die 7-tägige Pillenpause überbrückt, ohne dass man aus dem Rhythmus kommt. Das Ergebnis: Die Pille wird nicht mehr so oft vergessen und auch Frauen mit Einnahmeproblemen können nun verantwortungsvoll verhüten. 

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